Nicole Preßler

Flötistin

wurde 1983 in Plauen (Deutschland) geboren und erhielt ihren ersten Querflötenunterricht im Alter von 7 Jahren. Im Musikgymnasium »Schloss Belvedere« erhielt sie Unterricht bei Benjamin Plag (Staatskapelle Weimar). Seit 2002 studiert sie bei Prof. Michael Martin Kofler im Mozarteum Salzburg und hat 2007 den Bachelor of Arts mit Auszeichung abgelegt.


Sie erhielt Unterricht bei Meisterkursen von Moshe Epstein, Robert Aitken, Jeanne Baxtresser, Andrea Lieberknecht und Andreas Blau. Kammermusikkurse brachten sie mit Musikern wie Natalia Gutmann, Eduard Brunner, Marco Postinghel, Carin Levine und Yo-Yo Ma zusammen.


Nicole Preßler ist mehrfache 1. Bundespreisträgerin bei Jugend-Musiziert in den Kategorien Solo und Besondere Besetzung. 1998 erhielt sie einen 2. Preis beim Wettbewerb des Lions Clubs in Weimar, des weiteren Sonderpreise des Bärenreiterverlages, der Walter Kaminsky Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben und des Landesmusikrates Thüringen.


2005 wurde sie Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbes und kam in die 50. Bundesauswahl Konzerte junger Künstler.

Im Oktober 2007 erhielt sie einen 2. Preis beim internationalen Musikwettbewerb „Pacem in Terris“ Bayreuth. April 2008 bekam sie einen 2. Preis bei Nichtvergabe des 1. Preises beim „Internationalen Flötenwettbewerb Krakau“ und einen Sonderpreis für die beste Interpretation des Flötenkonzertes von Penderecki und einen Preis zur besten Interpretation polnischer Werke.

 

Bereits 1999 und 2000 sammelte sie Orchestererfahrungen als 1. Flöte im West-Eastern Divan Orchester unter der Leitung von Daniel Barenboim. 2003 unternahm sie eine Europa- und Asientournee mit dem Verbier Festivalorchester unter der Leitung von James Levine und Charles Dutoit. Seit 2003 spielt sie die Soloflöte in der Jungen Philharmonie Salzburg und in der Salzburger Bläserphilharmonie und hilft in diversen Orchestern wie dem Mozarteum Orchester Salzburg aus.

 

Seit September 2008 ist sie Soloflötistin im neugegründeten Qatar National Philharmonic Orchestra.

 

Kammermusikalisch wirkte sie beim Internationalen Oleg Kagan Festival in Kreuth, dem Chardfestival in England, dem Bachfestival Leipzig, dem Aspekte Festival (Salzburg), dem Kammermusikfestival Stellenbosch (Südafrika) mit und unternahm eine Konzertreise mit Mitgliedern der Staatskapelle Berlin nach Israel.

Auftritte hatte sie in Rundfunkkonzerten des ORF in Salzburg, des NDR in Hannover und des SWR in Schwetzingen und Fernsehübertragung in Moskau und Belgrad.

Solistische und Kammermusikalische Engagements führten sie nach England, Frankreich, Südafrika, Serbien, Rumänien, Belgien, Schweiz, Italien und Spanien. 2003 gab sie einen Flötenkurs in Bangkok.

Solokonzerte
C.Ph.E. Bach (1714-1788): Konzert d-moll H. 484.1 (Wq.22) (Streicher)
J.S. Bach (1685-1750): Brandenburgische Konzerte Nr. 2, 4 und 5
  Suite h-moll BWV 1067
Th. Böhm (1794-1885): Grande Polonaise op. 16
Cécile Chaminade (1857-1944): Concertino für Flöte und Orchester D-Dur op. 107 (1902)
J. Ibert (1890-1962): Concerto
A. Jolivet (1905-1974): Concert (Streicher)
L. Liebermann (1961*): Concerto for Piccolo and Orchestra op.50
F. Martin (1890-1959): Ballade
S. Mercadante (1795-1870) Konzert Nr.2 e-moll (Streicher, Bläser ad lib)
W.A. Mozart (1756-1791): Konzert G-Dur KV 313
  Konzert D-Dur KV 314
  Rondo D-Dur KV Anh. 184
  Konzert C-Dur mit Harfe KV 299
C. Nielsen (1856-1931): Konzert
Krzysztof Penderecki (1933*): Konzert für Flöte und Kammerorchester (1992)
C. Reinecke (1824-1910): Konzert D-Dur op. 283
Kammermusik 1/3
   
Flöte und Fagott:  
Eugène Bozza (1905-1991): Sonatine
Heitor Villa-Lobos (1887-1959): Bachianas Brasilieras Nr. 6
Michael Josef Gebauer: Duo op. 17 in G-Dur für Flöte und Fagott
   
Flöte, Fagott und Klavier:  
Ludwig van Beethoven: Trio G-Dur WoO 37
   
Flöte, Violoncello und Klavier:
George Crumb: Vox Balaenae
Joseph Haydn (1732-1809) Trio G-Dur XV.15
  Trio D-Dur Hob. XV.16
Bohuslav Martinu (1890-1959): Trio op.78
F. Mendelssohn B. (1809-1847): Trio (auch Vl)
C. Maria von Weber (1786-1826) Trio g-moll op.63
Kammermusik 2/3
Flöte, Viola und Harfe:  
Toru Takemitsu: "And then I knew 'twas wind" for flute, viola and harp (1992)
   
Flöte, Harfe und Streichtrio:  
André Jolivet (1905): Chant de Linos
   
Flöte, Klarinette, Harfe, Streichquartett:
Maurice Ravel: Introduction et Allegro
   
Flöte, Harfe:  
C.Gluck: Ballet du Champs Elysses
G. Donizetti: Sonata
Gabriel Faurè (1845-1924): Fantasie für Flöte und Harfe (Klavier)
J.Ibert: Entr'acte
P.Genin: Karneval von Venedig
J.Massenet: Meditation form Thais
Vincent Persichetti: Serenade No. 10 for flute and harp
Kammermusik 3/3
Flöte (Piccolo),  Klarinette(Bassklarinette), Violine, Violoncello, Klavier, Gesang:
Klaus Ager: Gesang zur Nacht
Arnold Schönberg: Pierrot Lunaire op. 21
   
Flöte und Streichtrio:  
W.  A. Mozart (1756-1791): Quartett D-Dur KV 285
  Quartett A-Dur KV 298
   
Flöte und Gitarre:  
Astor Piazzolla (1921-1992): "Histoire du Tango" pour flûte et guitare
Solostücke
J.S. Bach (1685-1750): Partita a-moll BWV 1013
C.Ph.E. Bach (1714-1788): Sonate für Flöte solo a-moll Wq. 132
Luciano Berio (1925-2003): Sequenza 1
E. Bozza (1905-1991): Image
C. Debussy 1862-1918): Syrinx
Kazuo Fukushima (1930*): Mei für Flöte solo (1962)
Cristóbal Halffter (1930*): Debla für Flöte solo (1980)
A. Honegger (1892-1955): Danse de la chèvre
Paul Hindemith (1895-1963): Acht Stücke für Flöte allein (1927)
J. Ibert (1890-1962): Pièce pour flûte seule (1936)
André Jolivet (1905-1974): Incantation pour flûte (1937)
Sigfrid Karg-Elert: Chaconne
  Sonata appassionata fis-Moll op. 140 (1917)
Stefan Maria Karl: Impulse
Lowell Liebermann: Soliloquy for Solo Flute op. 44 (1994)
Paganini: Capricen Nr.
G.Ph. Telemann (1681-1767): 12 Fantasien
Flöte und Klavier (Cembalo) 1/2
Carl Ph. E. Bach (1714-1788): Sonate für Flöte und Cembalo D-Dur H. 505 (Wq. 83)
Johann S. Bach (1685-1750): Sonate h-Moll für Flöte und obligates Cembalo BWV 1030
  Sonate Es-Dur für Flöte und obligates Cembalo BWV 1031
  Sonate A-Dur für Flöte und obligates Cembalo BWV 1032
  Sonate e-Moll für Flöte und Basso continuo BWV 1034
  Sonate E-Dur für Flöte und Basso continuo BWV 1035
  Triosonate G-Dur für Flöte, Violine und Basso continuo BWV 1038/Anh. II 154
Theobald Böhm (1794-1881): Grande Polonaise D-Dur für Flöte und Klavier
François Borne (1840-1929): "Carmen" Fantaisie brillante pour flûte et piano (1880)
Debussy (1862-1918): Bilitis
Albert F. Doppler (1821-1883): Andante und Rondo für zwei Flöten und Klavier op. 25
  "Fantaisie pastorale hongroise" für Flöte und Klavier op. 26
H. Dutilleux (1916): Sonatine
Georges Enescu (1881-1955): Cantabile et Presto für Flöte und Klavier (1904)
César Franck (1822-1890): Sonate A-Dur für Flöte (Violine) und Klavier (1885)
Ch. W. Gluck (1714-1787): "Reigen seliger Geister" aus "Orphée et Euridice"
Flöte und Klavier (Cembalo) 2/2
S. Gubaidulina (1931): Klänge des Waldes
Paul Hindemith: Sonate für Flöte und Klavier (1936)
A. Jolivet (1905-1974): Chant de Linos
Lowell Liebermann (*1961): Sonata for Flute and Piano op.23 (1987)
Frank Martin (1890-1974): Ballade pour Flûte et Piano (1939)
Bohuslav Martinu (1890-1959): First Sonata for Flute and Piano (1945)
Olivier Messiaën (1908-1992): Le merle noir pour flûte et piano (1952)
Françis Poulenc (1899-1963): Sonate für Flöte und Klavier (1956/1957)
Sergej Prokofjew (1891-1953): Sonate für Flöte und Klavier D-Dur op. 94 (1943)
Maurice Ravel: Piéce en forme de Habanera
Carl Reinecke (1824-1910): Sonate für Flöte und Klavier e-Moll op. 167, "Undine"
Pierre Sancan (1916*): Sonatine für Flöte und Klavier (1946)  
Franz Schubert (1797-1828): Introduktion, Thema und Variationen e-Moll für Klavier und Flöte über das Lied "Trockne Blumen" op.posth. 160
Erwin Schulhoff (1894-1942): Sonata for Flute and Pianoforte (1927)
Robert Schumann (1810-1856): Drei Romanzen op. 94 für Flöte (Oboe) und Klavier
Paul Taffanel (1844-1908): Fantaisie sur le "Freischütz" de Weber pour flûte et piano
Ich werde substituiert!

"Einen besonderen Hochgenuss durfte der kleine ausgewählte Kreis der Zuhörer im Hamoniesaal des Waldsassener Abtschlosses erleben. Das Trio Rossignol (Andrea Stadel, Sopran, Nicole Preßler, Flöte, Volker Link, Klavier), wartete mit hervorragend interpretierter französischer Musik der Spätromantik, des Impressionismus und der Moderne auf… In der "Élégie" von Jules Massenet (1842 - 1912) entfaltete Flötistin Nicole Preßler eine leidenschaftliche, mit großer Flexibilität eingesetzte Ausdrucksvielfalt…Schwärmerisch und voll des Wohlklangs war die Sonate für Flöte und Klavier von Francis Poulenc (1899 - 1963)… Eine Amsel konnte man in "Le merle noir" von Olivier Messiaen (1908 - 1992) hören. Virtuos und mit größtem Geschick entlockte Nicole Preßler dem Instrument die Stimme des Vogels. Klavier und Flöte harmonierten in zartestem Pianissimo und kraftvollstem Forte…Nach dem eingängigen und gesanglichen "Portrait - Valse chantée" für Flöte, Sopran und Klavier von Cécile Chaminade (1857 - 1944) belohnte das Publikum das Trio Rossignol mit langanhaltendem Beifall, der erst nach der zweiten Zugabe verebben wollte."
Oberpfalznetz, 08.05.2007


"Der runde warme Flötenton von Nicole Preßler war ein Ohrenschmaus...ebenso waren es die bestechende Tonkultur, musikalische Meisterschaft und ihresgleichen suchende technische Souveränität der fabelhaften Flötistin Nicole Pressler… Hier ließ das Duo dieser relativ unbekannten Perle der Romantik mit herrlich satt timbrierten Ton und expressiver Musikalität eine in jeder Beziehung begeisternde Interpretation angedeihen. Der Abend war ein musikalisches Erlebnis der Sonderklasse." Rosenheimer Tagblatt, 14.11.2006

"Nicole Preßler meisterte die virtuosen Läufe und Verzierungen mit einer mühelosen Technik. Perlende Koloraturen und atemlos hingeworfene Töne standen neben farbig gezeichneten schattierten und sanft verklingenden langsamen Passagen. Flöten- und Klavierstimme schmiegten sich passgenau ineinander und verschmolzen zu einem reichen Gesamtklang." Schweinfurter Tagblatt, 19.11.2006


"Klarer Ansatz, leuchtende Höhe, ausdruckvoller Diskant sowie perlende Virtuosität kennzeichneten Nicole Preßlers Flötenspiel..." Otterndorf, 22.9.2006


"Nicole Preßler musizierte mit großem Einfühlungsvermögen und unverbrauchter Musizierfreude, mit einem wunderbaren Gespür für Stimmungen und Nuancen, mit einem Sinn für weite Spannungsbögen und sensible Detailarbeit… virtuose Beherrschung ihres Instrumentes und bezaubernde Klanggestaltung." Aschersleben, Juni 2006


"Hinzu kommt, dass Nicole Preßlers Flötenspiel ausgezeichnet ist. Ihr weicher Ton, die virtuose Selbstverständlichkeit und die interpretatorische Gestaltungskraft machten so ein selten gespieltes Stück wie die Undine-Sonate des Romantikers Carl Reinecke zu einem echten Hörerlebnis." Hildesheim, Februar 2006


"…die Musiker und Musikerinnen wurden gestern ihrer Hauptrolle mehr als gerecht, besonders hervorzuheben ist Nicole Pressler an der Flöte." Drehpunktkultur Salzburg, 25.11.2005

Nicole Preßler
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